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R**N
Very good compilation from experts but falls a bit short
I teach social media for masters students in media studies, and use it as a required text because it pulls together so many of the fundamental themes related to social media, and contains original and clear works by the acknowledged experts in the field, ranging from dana boyd to Jay Rosen, Clay Shirky, Yochai Benkler, Lawrence Lessig and others.However, because these works are generally some years older and/or able to be reprinted as they are open source, the book does not bring the reader right up to date on the latest thinking and developments either by these experts or others. But that's true for virtually any book on this topic, and if you use this to teach or inform yourself, be sure to supplement it with work in journals, newspapers, recent conferences etc.Overall, though, it was a great idea to pull this together, and is a much needed contribution to the field of social media.
V**V
Mildly Interesting
This was required for a class. I did not find the material in the book at all challenging. It seems to be aimed at a person who understands absolutely nothing about the internet. The essays used are of varying quality: some interesting, some bland. Also, there was a lot of "filler" language used throughout - the same information could have been said in half the space.Overall, the subject presented is interesting, but this book lacks depth and detail.
A**R
Five Stars
A good book for researchers. I liked it.Thanks.
D**R
Kein Reader sondern ein Minnesänger Buch
Seit der Neuzeit werden in technische Innovationen sowohl gesellschaftliche Wunschvorstellungen als auch Befürchtungen projeziert. Es gab immer die Minnesänger der neuen Technologie. Aber auch diejenigen, die den Abendland-Untergangs Blues gesungen haben. Das ist bei der schönen, neuen Internet-Welt nicht anders.Ich habe mir unter einem Reader ein breites Spektrum von hellster Minne bis tiefschwarzen Blues erwartet. Tatsächlich hat der Autor einen Minnesänger-Chor zusammen gestellt. Die References enthalten aber auch Blues-Literatur.Das Buch ist in 6-Abschnitte (Parts) gegliedert. Mechanism, Sociality, Humor, Money, Law, Labor. Zu jedem Abschnitt gibt es 2-4 Beiträge. In Summe sind es 18. Man kann das Buch Kreuz und Quer lesen, weil die Beiträge unabhängig voneinander - meistens als Blog oder als Vortrag - entstanden sind. Außer der gemeinsamen Minne gibt es keinen roten Faden. Das ist halt so in einem Reader.In "Participating in the Always-On Lifestyle" stellt sich die Autorin Danah Boyd anfangs die Frage, wann sie eigentlich nicht online ist. Es bleibt nur die Zeit unter der Dusche übrig. Daraus kann man schließen, dass die Entwicklung eines wasserdichten iPhones der nächste Technologieschritt sein wird. Nachdem es wasserdichte Uhren gibt, sollte das Problem auch für iPhones lösbar sein. Bei der Lektüre habe ich mir die Frage gestellt: Wann kommt ein always-on Mensch eigentlich zum Denken? Mir fällt am meisten ein, wenn ich mit meinem Hund Bello im Wald eine Runde drehe. Wobei es wichtig ist, dass man sich auf den Wald, den Wind und den Hund konzentriert.Bis auf den letzten Beitrag sind alle unter der creative-common Lizenz entstanden. Die Autoren haben vom Verlag bzw. dem Herausgeber kein Honorar bekommen. Er muss nicht einmal fragen, ob er die Beiträge abdrucken darf.Das ist in meinen Augen die Grundproblematik des Konzepts. Es stellen Menschen ihre Arbeitsleistung gratis zur Verfügung, die am Ende von Anderen zu Geld gemacht wird. In diesem Fall dürfte weder der Herausgeber noch der Verlag reich geworden sein. Bei der Huffington-Post ist es jedoch um sehr viel Geld gegangen. Auch bei Ubuntu zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab.Meiner Meinung nach ist es ein Mythos, dass Autorenrechte die kreative Weiterentwicklung von Ideen verhindern.Muddy Waters hat 1955 den Blues-Hit "Hoochie-Coochie-Man" veröffentlicht. Bo Diddley nahm das Thema sowohl musikalisch als auch textlich auf und machte daraus "I'm a man". In diesem Lied gibt es die Textzeile:All you pretty women, Stand in line, I can make love to you baby, In an hour's time.Die Antwort von Muddy Waters war der "Mannish-Boy". Der Mannish-Boy hat in jeder Hinsicht mehr drauf:All you little girls, sittin'out at that line, I can make love to you woman, in five minutes time.Die Stones wollten auch ein Mannish-Boy sein und haben sich nach der Textzeile "I'm a natural born lovers man, Man, I'm a rollin' stone" benannt.Die Beiträge enthalten die eine oder andere interessante Idee. Es fehlt ihnen aber bis auf den letzten Beitrag über die Bedingungen akademischer Produktion die analytische Schärfe. Man merkt, dass es Gratisprodukte von Menschen sind, die - weil sie always-on sind - keine Muse zum längeren Nachdenken haben. Es fehlt das Bedürfnis nach handwerklicher Sorgfalt und Präzision. Für einen always-on Konsumenten dürfte es aber wieder passen. Der hat ja nur in der Dusche Muse. Wenn Apple das iShower herausbringt, ist es damit auch vorbei.
Trustpilot
1 day ago
1 month ago